1.) Zu trocken oder zu feucht:

Bei einer Raumtemperatur von etwa 22°C ist für das menschliche Wohlbefinden eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 % am geeignetsten.

Trockene Luft = Belastung durch Bakterien, Viren, Infektionen, Allergien und Ozon

Feuchte Luft = Belastung durch Bakterien, Viren, Pilze, Milben und Allergien



Skizze 1: Optimale Luftfeuchtigkeit

 2.) Im Winter zu trocken:

Im Winter ist die Außenluft kalt.
Auch bei hoher relativer Feuchtigkeit kann diese nur wenig Wasser tragen.
Diese Luft wird auf eine Raumtemperatur von z.B. 23°C erhitzt. Sofort fällt auf, dass die Luft zu trocken wird.
Dies kommt daher, dass warme Luft mehr Wasser tragen kann als kalte.
Mit einer Befeuchtungsanlage wird dieser unangenehme und ungesunde Zustand ausgeglichen.

 



Skizze 2: Luftkonditionen im Winter

 3.) Im Sommer zu heiß:

Im Sommer ist die Außenluft heiß und meistens auch trocken.
Sowohl in Wintergärten, Gewächshäusern als auch in Foyers steigt die Temperatur durch den „Treibhaus-Effekt“ enorm.
Mit einer Befeuchtungsanlage wird die Temperatur gesenkt, in dem man die heiße und trockene Luft befeuchtet und dabei die Verdunstungskälte (adiabatische Kühlung) ausnützt.
Der Wirkungsgrad dieses physikalischen Gesetzes hängt in erster Linie von der Feinheit des erzeugten Nebels ab.



Skizze 3: Luftkonditionen im Sommer